Richtig + gut = richtig gut

Lektorat

Richtig gute Texte sind beides: richtig und gut. Einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik, korrekter Satzbau und fehlerfreie Zeichensetzung zeugen von Sorgfalt. Prägnante Formulierungen, die auf unnötigen Ballast verzichten, geben dem Inhalt eine klare Kontur. Das macht den Text lebendiger und lenkt den Blick auf das, worauf es ankommt: die Aussage. Zugleich tritt die Logik der Gedankengänge deutlicher hervor. Damit sie auch aufgeht, biete ich Ihnen neben einem gründlichen Korrektorat und stilsicheren Lektorat auf Wunsch eine Konsistenzprüfung Ihres Textes.

Ordentlich beeindrucken: Formales Korrektorat

Rund 140 000 Wörter beinhaltet der Duden derzeit. Der Umfang und die Komplexität der deutschen Sprache mit ihren teils filigranen Regeln bringen selbst Muttersprachler zuweilen in Verlegenheit: Soll man nun gemäß dem Duden oder gemäß des Dudens schreiben? Und ist das dann orthografisch oder ortographisch korrekt? Bei der Interpunktion verfahren viele nach dem Gießkannenprinzip und verteilen überschüssige Satzzeichen einfach gleichmäßig auf der Seite. Formal korrekte Texte machen jedoch nicht nur einen besseren Eindruck, sie beugen auch inhaltlichen Missverständnissen vor. Ich sorge dafür, dass Ihre Satzzeichen sitzen, korrigiere orthografische Fehler und begradige Satzbau wie Grammatik – ganz dem Duden gemäß. Denn wenn nötig, stehe ich auch dem Genitiv seinem Feind zur Seite.

Mehr als Sprachgefühlsduselei: Stilistisches Lektorat

Stil ist Geschmackssache? Klar, er ist von den Vorlieben des Autors so wenig zu trennen wie seine Wirkung von den Haltungen der Leser. Doch lässt er sich auch objektiv beurteilen. Zum einen sollte er seinem Zweck, Publikum und Medium angemessen sein: Was in der Zeitungskolumne ein gelungener Gag ist, ist es in der Dissertation noch lange nicht; was Experten Fachwissen signalisiert, gilt Laien schnell als Ausdruck von Fachidiotie. Zum anderen ist ein guter Text dicht geschrieben. Er verzichtet auf umständliche Konstruktionen, die nicht zum Sinn beitragen, und vermeidet schiefe Metaphern, angestaubte Redewendungen und Floskeln. Statt bürokratisch den Vollzug von Substantivierungen durchzuführen, verbalisiert er, was er zu sagen hat. Weil er sich eines umfangreichen Wortschatzes bedient, ist er dabei nuanciert und präzise. Und wer bringt ihn dazu? Erraten!

Schlüssige Texte? Logisch! Konsistenzprüfung

„Alle Menschen sind sterblich. Sokrates war sterblich. Alle Menschen sind Sokrates“: In Die Letzte Nacht des Boris Gruschenko parodiert Woody Allen einen klassischen Syllogismus. Wie sein gezielter Logikbruch sorgt auch der unbeabsichtigte gerne einmal für Lacher – freilich auf Kosten des Autors. Gerade bei komplexeren Texten lohnt es sich daher, die innere Konsistenz genau zu prüfen. Das gilt besonders für wissenschaftliche Arbeiten, deren Qualität und Erfolg von einer hieb- und stichfesten Argumentation abhängen. Doch auch ein literarischer Text ist meist überzeugender, wenn die glatzköpfige Nebenfigur nicht später ihr wallendes Haar föhnt. Ich biete Ihnen an, die Logik Ihres Textes zu untersuchen. Denn vier Augen sehen mehr als zwei.

Hand mit Stift
Ein Händchen für gute Texte
(Foto: Fabian Schmidt)